Einzigartige Chlaussäcke

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Fondueplausch in der Rothenflue

Nachdem wir vor einigen Jahren in einem ursprünglich für die Wäsche gedachten Kupferkessel ein Käsefondue im Freien veranstaltet hatten, wurden wir von den BewohnerInnen immer wieder gefragt, wann wir das wiederholen würden.

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Gemeinsam fixierten wir ein Datum. In einem zweiten Schritt lud ich die zwei ehemaligen Bewohnerinnen Käthi und Roswitha ein. Ich gestaltete ein paar Einladungen und verschickte sie an die benachbarten Aussenwohngruppen. Schliesslich waren es 12 BewohnerInnen, die sich diesen Genuss nicht entgehen lassen wollten. Am 25. April war es dann soweit. Vllaznim und Manuel halfen mir bei den Vorbereitungen zuhause. Starke Männer packten mit an beim Aufstellen der Tische, beim Feuer machen und beim Brot schneiden. Bis zum Eintreffen der restlichen Bewohner verging die Zeit wie im Flug. Nach einem lauten Hallo und einer fröhlichen Begrüssung, suchten sich alle ihr Plätzchen am Feuer oder am bequemen Holztisch. Mit langen Käsefonduegabeln wurde eifrig gerührt und der Kampf um die leckeren Knoblis war schnell entbrannt. Diesmal schlug Käthi ihren Rekord im Knoblauch vertilgen nicht, da sie mit vielen Kollegen teilen musste. Die insgesamt 3.5 kg Käse waren innert kürzester Zeit verputzt. Offensichtlich hatte es allen geschmeckt. Walter genoss derweil die herrliche Aussicht in die Berge und setzte sich auf die Gartenterrasse zu meinen Söhnen. Ganz besonders hatte es ihm das Rauschen des Windes in den Bäumen angetan. Vllaznim fuhr in der Zwischenzeit eine Runde mit seinem neuen Fahrrad auf dem Hof und Brigitte schaute begeistert zu. Ich war nicht ganz so entspannt, weil seine erste Fahrt noch nicht so sicher wirkte. Das Kaffeekränzchen verlegten wir später ins Wohnzimmer. Silvana und Gro machten Kaffee und fühlten sich in meiner Küche wie daheim. Ein Teil der Gruppe fand am Küchentisch Platz und der Rest machte es sich auf den pinken Sofas bequem. Es war eine ausgelassene, fröhliche Stimmung. Ich hatte den Eindruck, dass es für die BewohnerInnen schön war, auch wieder einmal auf die Kollegen der anderen Wohngruppen zu treffen. Es macht Spass, die Gruppen etwas zu mischen und ich bin der Meinung, dass es für alle eine Bereicherung wäre, wenn man Gruppenaktivitäten vermehrt zusammen legen würde. In diesem Sinne: auf ein nächstes Mal!

Nadja Heller, Betreuerin

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