Einblick in einen prachtvollen Tag der Pigna-Wandervögel

12 BewohnerInnen von Pigna stehen pünktlich um 8.30 Uhr vor dem Haupteingang Hans im Glück in Kloten. Ausgerüstet mit Rucksack und Wanderschuhen warten alle geduldig, bis auch die Begleitpersonen die letzten Vorbereitungen getroffen haben und wir gemeinsam mit dem Bus Richtung Bahnhof starten können.

Wir haben herrliches Wetter und freuen uns schon riesig auf diesen erlebnisreichen Tag. Da der ZVV sein 25 jähriges Jubiläum feiert und alle Züge gratis benutzt werden können, nutzen wir dieses Angebot und fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Turbenthal. Von da geht es zu Fuss weiter. Unser Ziel ist der Werkspielplatz Schöntal in Rikon, unseren BewohnerInnen besser bekannt als Zirkus Pipistrello. Doch bevor wir so richtig losmarschieren können, müssen wir erst mal anstehen, denn es hat nur eine Toilette am Bahnhof Turbenthal! Aber das trübt unsere gute Laune überhaupt nicht. Wir nutzen die Zeit und lernen erst mal die Personen und Tiere kennen, welche uns noch nicht so vertraut sind. Nach wenigen Minuten kennen sich alle bestens und auch Juma, der Hund von Cornelia und ihrem Sohn Noah, konnte erstmal alle in Ruhe beschnuppern. Aber dann geht es wirklich los. Ein wunderschöner Spazierweg führt entlang der Töss. Das Wasser schimmert in verschiedenen Blautönen und die Wiesen und Gärten sind einfach ein Traum, die Blumen blühen in allen Farben (auch wenn die vielen Bienen nicht bei allen auf Begeisterung stossen).

Wandervögel1

Nach 30 Minuten machen wir die erste Pause an der Töss. Die Zwischenverpflegung stärkt uns und so geht es kurz darauf weiter. Es wird gesungen, geneckt, viel geplaudert und die Zeit vergeht wie im Fluge. Trotz weiterer Pausen werden die Beine langsam schwerer. Wir sind erleichtert, als wir gegen 12.30 Uhr endlich den gemütlichen Werkspielplatz Schöntal erreichen. Kaum angekommen, ist die Ermüdung wie verflogen und nur noch das Loch im Magen spielt eine Rolle. Adi, ein Leiter des Werkspielplatzes Schöntal, erklärt uns, wie wir unsere Pizzas selber vorbereiten können. Schon nach wenigen Minuten wissen wir, wie das funktioniert und so schiebt er uns schon kurz darauf die ersten belegten Pizzas in den Tonofen. Also eins ist sicher: selbstgemachte Pizzas schmecken einfach am besten! Unsere Wanderer sehen nach dieser Aktion eher aus wie Bäcker, denn irgendwie kleben überall Mehl, Teig und andere Zutaten. Es dauert rund 90 Minuten, dann ist schon der ganze Teig verarbeitet und die Pizzas sind mit allem Drum und Dran verspeist worden. Satt, zufrieden und ziemlich müde nehmen wir um 14.30 Uhr die letzten Schritte der Wanderung in Angriff und spazieren zum Bahnhof Rikon. Über Winterthur geht es dann zurück nach Bülach oder Kloten. Stolz auf diese grosse Leistung und zufrieden, dass wir gemeinsam einen so tollen Tag erleben durften, steht für alle fest: Wir sind bei der nächsten Wanderung wieder mit dabei! Die Pigna-Wandervögel

Marlen De Lorjin, Leiterin Wohnen

Wandervögel2